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Veranstaltungsplan: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Die Betriebswirtschaftslehre vermittelt das Wissen um die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, die Grundlage ureigenen Handelns sind. Allen Teilnehmern - Verbraucher wie Unternehmer liegt die Gewohnheit zugrunde, 'Einkommen zu erwerben' und 'Einkommen zu verwenden'. Der Verbraucher verwendet es möglichst 'nutzenmaximierend' der Unternehmer möglichst 'gewinnmaximierend' (oder gewinnoptimierend, wie manche sagen würden ...).

Der Erwerb von Gütern und Diensten mittels Einkommen erfolgt nun entweder durch Tausch oder Raub, Diebstahl oder breitflächige Rodung sozialer Errungenschaften wie beispielsweise die Gewährung staatlicher Zuschüsse. Sollten wir darüber die schlichte Zahlung des (vereinbarten) Kaufpreises zum Erwerb gewünschter Leistungen vergessen haben?
Hierbei fällt der Betriebswirtschaftslehre die Aufgabe zu, durch Forschung und Lehre die Einkommensunsicherheiten für Einzelne oder Gruppen von Menschen innerhalb der Gemeinschaft zu reduzieren.

Die Betriebswirtschaftslehre versteht sich auch als interdisziplinäre Managementwissenschaft, die Antwort auf Probleme geben will, mit denen sich Unternehmer und Manager 'herumärgern' müssen. Hier geben die Einsichten aus den Sozialwissenschaften praktische (Über-) 'Lebenshilfe'.

Bei der Betriebswirtschaftslehre als 'angewandte Wissenschaft' geht es neben der Vermittlung rechtlicher Sachverhalte (Rechtsformen der Unternehmen, Bilanzrecht) sowie kaufmännischer Techniken (Buchführung) um die einzelnen betriebswirtschaftlichen Funktionen wie Rechnungswesen, Absatz und Unternehmensführung.

Rechnungswesen als Funktion umfasst dabei die zahlenmäßige Aufarbeitung der (unternehmerischen) Vergangenheit, des Ist-Zustandes und der geplanten Zukunft. Schwerpunkte sind die sich aus steuer- und handelsrechtlichen Gründen zwingenden Verpflichtungen des externen Rechnungswesens sowie die sich aus der Unternehmensführung ergebende Notwendigkeit des internen Rechnungswesens.

Absatz als betriebswirtschaftliche Funktion erfasst im engeren Sinn alle Tätigkeiten des Anbieters, von der Kaufverhandlung bis zum Vertragsabschluß. Im weiteren Sinne versteht man unter dem Stichwort Marketing eine strikt marktorientierte Unternehmensführung.

Unternehmensführung wiederum heißt das gegenüber Außenstehenden und Mitarbeitern des Unternehmens verantwortliche Planen, Koordinieren, Anordnen und Kontrollieren.