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Veranstaltungsplan:     Investition/Finanzierung

"Na, wie stehen die Aktien?"

Manche Begriffe aus dem Bereich Investition/Finanzierung sind ja schon zu geflügelten Worten geworden. Aber welche Aktienformen gibt es überhaupt? Was unterscheidet z. B. Stamm- und Vorzugsaktien? Und warum werden in Zukunft möglicherweise die Vorzüge vielleicht ganz vom Markt verschwinden? Auch Begriffe wie DAX oder Dow Jones kennt heute jeder. Aber welche Unternehmen findet man eigentlich im DAX und wie kommt man überhaupt hinein? Und der "Going Public" einiger Unternehmen wie z. B. der Telekom oder Infineon war ja einige Zeit das Tagesthema und hat sogar die Fußballergebnisse zweitrangig werden lassen. Aber wie funktioniert so ein Börsengang eigentlich und wer verdient z. B. alles daran?

Die Wallstreet ist sicher eine der bekanntesten Straßen, auch wenn die wenigsten schon mal dagewesen sind. Aber wie arbeiten und leben die dortigen Broker eigentlich? Ein erstklassiger Dokumentarfilm über die Banker-Strasse gibt sicherlich einen guten Einblick in den "Traumberuf" Börsenmakler.

"Zahlungsziel 30 Tage bei 3 Prozent Skonto innerhalb von 10 Tagen". Solche Formulierungen kennt man auch aus dem privaten Bereich. Und meistens verzichtet man auf das Skonto und zögert die Zahlung so lange wie möglich hinaus. Aber lohnt sich das Ausnutzen des Lieferantenkredits überhaupt?

Leasing ist heutzutage in Mode. Allein im Automobilsektor wurden 1997 circa 600.000 Autos geleast. Dabei verwundert: Immer mehr Autos werden dabei von Privatkunden geleast, obwohl diese davon keine steuerlichen Vorteile haben. Und selbst ganze Rathäuser werden manchmal im "Sale and lease back"-Verfahren zu Geld gemacht. Ist Leasing also die Antwort auf alle Fragen? Und welche Gründe sprechen eigentlich für bzw. gegen das Leasing?

Die Banken wollen sich ja immer mehr aus dem Mittelstandsgeschäft heraushalten. Kleinkredite sind ihrer Meinung nach zu arbeitsaufwendig und riskant. Aber sollten Banken nicht auch einen sozialen Nutzen haben? Ein Beispiel: Eine Frau in Indien, die sich durch das Herstellen von Bambus-Hockern eine Existenzgrundlage aufbauen will, braucht nur etwa 22 Cent (40 Pfennig), um die dazu nötigen Rohstoffe (Bambus) einzukaufen. Und keine normale Bank würde ihr dabei mit einem Kredit helfen. Gibt es inzwischen dafür eine Lösung und wie sieht sie aus?

Viele Fragen und wenig Antworten. Vielleicht kehrt sich dieses Verhältnis ja nach dem regelmäßigen Besuch der Veranstaltung Investition/Finanzierung um!